Aufstellungsfortbildung
MGT und Systemische Aufstellungsarbeit

3 Seminare, Juli – September 2016

Systemische Aufstellungsarbeit bringt durch den Prozess des „In den Raum Stellens“ innere Bilder und Dynamiken ins Bewusstsein. Die Bedeutung von Symptomen und inneren Verhaltensmustern wird durch das körperlich emotionale Erleben der Stellvertreterinnen deutlich. Daraus ergeben sich spontan konstruktive Lösungs- und Veränderungsprozesse. Mit Hilfe von kunsttherapeutischen Interventionen wird die systemische Aufstellungsarbeit vertieft und bereichert, in dem wir der Wandlung durch die weitere Externalisierung im schöpferischen und gestalterischen Tun Form und Ausdruck geben. Lebensfreude und Kreativität kommen ins Fließen und machen die beraterische Arbeit leicht und effektiv.

Die Kunsttherapeutischen Interventionen und die der Aufstellungsarbeit wechseln sich ab, ergänzen sich und werden auch ineinander fließend eingesetzt. Die Nachhaltigkeit der Erkenntnisse, die Erinnerungsfunktion und Verankerung für die Umsetzung in den beruflichen und privaten Alltag wird verstärkt. Das gemalte Bild, die Skulptur oder das Werk, gilt als Symbol für den Prozess und die daraus gewonnene Erfahrung. Dadurch passiert die Integration neuer Bilder ins Unbewusste und Bewusstsein.

Termine:
1. Block – Innere Ambivalenzen: 1. – 2. Juli 2016
2. Block – Symptome Körperbilder & Aufstellungsarbeit: 9. – 10. September 2016
3. Block – Die Innere Familie: 16. – 17. Dezember 2016

Seminarzeiten:
Frei. 11.00 – 20.00, Sam. 9.00 – 12.00

Seminargebühr:
3 Seminare insgesamt € 840,- inkl. 20 % Mwst.
Einzelseminare € 300,- inkl. 20 % Mwst.

Seminarleitung:

Karin E. Dreier
Systemische Psychotherapeutin, (Dr. Guni Baxa, Christine Essen), Mal- und Gestaltungstherapeutin n.C.G.Jung, , Lebens- und Sozialberaterin, Lehrtherapeutin- Supervisorin , Coach.

Ilse Flick-Aigner
Systemische Psychotherapeutin, Systemische Familien- Aufstellerin (Dr. Guni Baxa, Christine Essen), Supervisorin, EFT – Trainerin, somatische Traumatherapeutin, Persönlichkeitscoach.

Übersicht der Lehrinhalte:

Seminar 1: Innere Ambivalenzen, 1. – 2. Juli 2016

Gegensätze sind die Verursacher für gleichbleibende Probleme und Herausforderungen. Wir kommen immer wieder an denselben ungelösten Punkt, bewegen uns im Entweder-Oder und treten auf der Stelle. Durch das Aufstellen der Gegensätze in uns, wird uns das Spannungsfeld
bewusst und ein Sowohl-Als-Auch möglich. Dieses wird durch das Arbeiten mit Collagen in einem dreiteiligen Bildaufbau (Triptychon) verstärkt und dadurch auch eine Umsetzung im Alltag und ein Weitergehen möglich gemacht.

Seminar 2: Symptome-Körperbilder und Aufstellungsarbeit, 9. – 10. September 2016

In diesem Modul bearbeiten wir körperliche Symptome mithilfe dem Malen von Körperbildern und verbinden das mit Aufstellungsarbeit von Symptomen und weiteren Übungen zum Externalisieren.

Seminar 3: Die Innere Familie, 16. – 17. Dezember 2016

Die innere Familie besteht aus verinnerlichten Anteilen der Herkunftsfamilie, als auch dem Inneren Kind. Diese unterschiedlichen Repräsentanzen sind als innere Bilder in uns abrufbar. Mit ihrer aktuellen Fragestellung, nähern wir uns diesem Thema in einer Imagination. Danach werden die inneren Bilder gemalt, und erfahren einen tiefen Prozess der Neuordnung und werden in einem weiteren Schritt in einer Aufstellungsarbeit verdichtet und abgerundet.

Die Seminare können einzeln oder gemeinsam gebucht werden.

Inhalte und Methoden

Systemische Struktur,- und Aufstellungsarbeit, Aufstellung von Symptomen Inneren Anteilen/ Team/Ambivalenzen, Glaubenssätzen, wird verbunden mit Techniken und Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie wie Malen, Zeichnen, Symbolarbeit, Imaginationen, Collagen, Tonarbeit, Skulpturarbeit, Flashcards
Alle vorgestellten mal- und gestaltungstherapeutischen Interventionen sind vielseitig in der beratenden Arbeit einsetzbar, wie bei:

• Themen, Anliegen – und Zielklärung
• Auftragsarbeit
• Diagnostik
• Erdung
• Ressourcenstärkung
• Erstellung einer Ressourcen orientieren Genogrammarbeit
• Vertiefung systemischer Aufstellungsarbeit
• Verdeutlichung von Beziehungsdynamiken
• Darstellung von Lösungs- und Zielbildern
• Symptom- und Symbolarbeit

Die Aufstellungsarbeit wird mit mal- und gestaltungstherapeutische Interventionen verbunden.

Ziel

Ihre Kompetenz in Ihrem Grundberuf wird durch den Einsatz von Aufstellungsmethoden mit kreativen Interventionen erweitert.

Zielgruppe

PsychotherapeutInnen, Mal- und GestaltungstherapeutInnen, KunsttherapeutInnen, PsychologInnen, OrganisationsberaterInnen, SupervisorInnen und Personen aus dem psychosozialen und organisatorischen Feld, die Aufstellungselemente mit kreativen Medien in Ihre Arbeit integrieren wollen.

Für Menschen aus anderen beruflichen Bereichen, die das Angebot nur als Selbsterfahrung nützen möchten ist die Teilnahme mit Abschlussgespräch möglich, jedoch ohne Zertifizierung. Die Selbsterfahrung ist auch für das psychotherapeutische Propädeutikum anrechenbar.

Förderungen und steuerliche Absetzbarkeit

Informationen über aktuelle Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei der Institutsleitung. Über steuerliche Absetzungsmöglichkeiten informiert Sie ihr Steuerberater.

Unser Institut ist in das Ö-Cert Verzeichnis aufgenommen. Dies ist das höchste Qualifizierungsmerkmal in Österreich. Alle TeilnehmerInnen haben somit die Möglichkeit Weiterbildungsförderung in Anspruch zu nehmen, sofern sie förderberechtigt sind. Bitte erkundigen Sie sich bei der für Sie zuständigen Förderstelle.

Infofolder und Anmeldeformular hier als pdf zum Download: